Besuch in Vratsa

Bericht von Pauline

Was?
Anlässlich des Botev-Tages in Frankfurts bulgarischer Partnerstadt Vratsa verbrachten einige Mitglieder des Kompetenzteams und Vertreter der Stadt und aus der Wirtschaft einige Tage in Vratsa.

Wann?
30.05. – 02.06.2014

Wer?
Ronny, Karolina, Błażej, Jasmin, Manuela und Pauline vom Kompetenzteam; Mario Quast als Vertreter der Stadt Frankfurt (Oder); Uwe Hoppe, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt (Oder); Heike Gensing, Geschäftsführerin des Buisness and Innovation Centre Frankfurt (Oder); Henrik Bellin, Geschäftsleitung pewobe g GmbH

Was passierte?
Am Nachmittag landete unser Flieger in Sofia, der Hauptstadt Bulgariens. Nach freundlichem Empfang am Flughafen wurden wir nach Vratsa gefahren. Am selben Abend fand ein Essen mit Vertretern der Stadtverwaltung statt, die uns während unseres gesamten Aufenthalts begleiteten. Bei dieser Gelegenheit lernten wir auch die Innenstadt kennen. Der nächste Tag begann mit einem Treffen mit Vratsas Bürgermeister und einigen Verantwortlichen der Stadt, die uns mit sehr viel Respekt behandelten. Nach dem Besuch im Rathaus fand ein Konzert der Philharmonie in der „Ledenika Höhle“ statt, wobei wir sowohl die Musik als auch den außergewöhnlichen Schauplatz bewundern konnten. Zugleich lernten wir auch die Umgebung der Höhle, den Naturpark Wratschanski Balkan, kennen, die wir dank Hintergrundinformationen unserer Gastgeber besonders genossen. Einem sportlichen Ereignissen wohnten wir an diesem Samstag auch bei, das internationale Basketballturnier gewann die Mannschaft aus Vratsa. Beim Abendessen schloss sich uns einer der Verantwortlichen der Stadt Vratsa an, den wir bereits am Vormittag kennenlernen durften, um uns noch einmal ganz persönlich in Bulgarien willkommen zu heißen. Der 1. Juni ist in Bulgarien ein Nationalfeiertag, an dessen zahlreichen Veranstaltungen wir in Vratsa teilnahmen. Die offizielle Eröffnung des Festtages wurde durch eine Festsitzung im Rathaus zelebriert, bei der lokale Persönlichkeiten geehrt wurden und auch die Vertreter der Partnerstädte Zeit zum Reden hatten. Daraufhin erlebten wir die Eröffnung und Heiligsprechung eines Denkmals mit, das an die Bombardierung Vratsas durch Großbritannien im Zweiten Weltkrieg erinnert. Wir machten danach einen kurzen Ausflug zu einer Fotoausstellung über Vratsa und besichtigten eine Kathedrale auf dem Balkan-Gebirge. Am Abend fand der offizielle Festakt zum Gedenken an den Volkshelden Christo Botev statt. Unter Anwesenheit des bulgarischen Präsidenten wurden Theaterstücke und Musikdarstellungen aufgeführt, gefolgt von der Gedenkveranstaltung vor dem Denkmal Botevs auf Vratsas Hauptplatz. Diese wurde von Präsident, Militär und anderen Staatsleuten festlich begangen. Danach konnten wir noch bei einer Veranstaltung mit Buffet und Zeit für Unterhaltungen dabei sein. Am 2. Juni erlebten wir die alljährliche Nachstellung der Schlacht gegen das osmanische Reich mit, das die Bulgaren unter Führung Christo Botevs verloren. Bedauerlicherweise mussten wir Bulgarien an diesem Tag bereits wieder verlassen und wurden von unseren Gastgebern reizend verabschiedet und zur baldigen Rückkehr aufgefordert.

Was bleibt unvergessen?
Die Zeit in Vratsa war erlebnisreich und die Gastfreundschaft und Aufmerksamkeit der Bulgaren wird uns ganz besonders in Erinnerung bleiben. Wir werden auch nicht vergessen, dass wir uns kurze Zeit mit dem bulgarischen Präsidenten unterhalten konnten. In Vratsa war außerdem oft Selfie-time!

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